Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

In der Saison 2017-18 wird Till Fellner sein Debut beim New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach geben. Weitere Höhepunkte sind Auftritte mit Le Concert Olympique, dem Mozarteumorchester Salzburg, Chicago Symphony Orchestra und Rotterdam Philharmonic Orchestra.
Vergangene Saison konzertierte Till Fellner u. a. mit den Symphonieorchestern von Pittsburgh, St. Louis und Montreal, mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern sowie dem Philharmonia Orchestra London.

Zu den Dirigenten, mit denen der Künstler konzertiert hat, zählen u. a. Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kirill Petrenko, Claudius Traunfellner und Hans Zender.

Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore, mit dem er 2016 eine Komposition von Hans Zender zur Uraufführung brachte und im Februar 2017 eine Japan-Tournee unternahm. Diese Zusammenarbeit wird auch in der Saison 2017-18 (u. a. mit Liederabenden in Wien und Salzburg) fortgesetzt. Ebenso konzertiert Till Fellner regelmäßig mit dem Belcea Quartett.

In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Till Fellner hat Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher, Alexander Stankovski und Hans Zender uraufgeführt. Ab 2017-18 wird der Künstler einen auf zwei Saisonen angelegten und aus vier Abenden bestehenden Schubert-Zyklus, welcher u. a. bei der Schubertiade sowie in Antwerpen, Tokyo und Taipei zur Aufführung gelangen wird, präsentieren.

Beim Label ECM erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von J. S. Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von L. v. Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie zuletzt Kammermusik von Harrison Birtwistle. Im Herbst 2016 kam eine Einspielung des Klavierquintetts von J. Brahms mit dem Belcea Quartett für Alpha Classics heraus, die mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde.

Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien Klavier bei Helene Sedo-Stadler. Weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel, Meira Farkas, Oleg Maisenberg und Claus-Christian Schuster.

Seit Herbst 2013 unterrichtet Till Fellner als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste.